Infrastruktur und niedrige Transportkosten für Afrika

Die Transportkosten sind in Afrika wesentlich höher als in Europa. Zum Beispiel ein Container von China nach Mosambik US$ 2.000 und dann 500 km weiter zum Ziel US$ 5.000.






Da gibt es Unmenschen, die wollen die Afrikaner vor die Wahl stellen: in Armut leben oder nach Europa flüchten. So sprach ich letzte Woche wieder mit einem NGO für Entwicklungshilfe: „Wir haben entschlossen, diese Menschen sollen keine Elektroautos haben“. Ja, dieses NGO entschließt, wie die Menschen in armen Ländern zu leben haben. Die unnachahmliche Arroganz von ehemaligen Kolonialherren.

Wollen wir so sein, wie diese Unmenschen? Natürlich nicht! Wir müssen Umstände schaffen, wo ein „Flüchtlinge willkommen“ mit einem „Nein Danke, in der Heimat ist es viel schöner“ beantwortet wird. Immer daran denken, die Römer haben Deutschland nur deshalb nicht erobert, weil ihnen das Klima zu schlecht war.

  Kostenoptimierung für den Transport


Die Transportkosten sind in Afrika wesentlich höher als in Europa. Zum Beispiel ein Container von China nach Mosambik US$ 2.000 und dann 500 km weiter zum Ziel US$ 5.000. Was nützt es Waren billig zu produzieren, wenn diese dann durch den Transport zu teuer werden, oder im Fall von Lebensmittel am Transport verderben?
  • Wir in Europa haben zuerst sehr einfache Straßen für Pferdefuhrwerke gehabt, dann ein Schienennetz und später ein Straßennetz entwickelt.
  • Wir in Europa haben vor hundert Jahren entschieden „Strom bis ins letzte Bergbauerndorf“ und ein aufwendiges Stromnetz gebaut.
  • Wir in Europa haben ein höchst aufwendiges Netz von Telefonleitungen geschaffen, welches heute obsolet ist.
Bei einer Kostenoptimierung muss abgeschätzt werden, was ist in 10 bis 25 Jahren die günstigste Option. Heute sagen wir, der Transport auf der Schiene ist besser als der Transport auf der Straße, weil die LKW mit Diesel und die Bahn mit Strom von der Oberleitung fährt. Doch was ist mit selbstfahrenden, elektrischen LKW?

Die heutige Technik und die Nähe zum Äquator ermöglicht es drei große Entwicklungen zu überspringen: Telefonnetz mit Leitungen, Stromnetz, Schienennetz.

  Das 3 Säulen Modell für den Transport


  • Kleine Schnellladesiedlungen. Angefangen mit 4 GEMINI Häuser bis zu 100 Häuser. Eine Mischung aus Autobahnraststätte, Siedlung und Bauernhof.
  • Größere Siedlungen mit einer 10 MW Power to Methanolanlage
  • Größere Siedlungen mit einem rein elektrisch betriebenen Zementwerk


  Die Schnellladesiedlungen


Decken wir mal ganz Afrika mit 80 km durchmessenden Kreisen ab. Von Kreismittelpunkt zu Kreismittelpunkt sind es 80 km. Ein Kreis deckt 5.000 km² ab. Ganz Afrika ist mit 6.000 Kreisen abgedeckt. Das wäre der Anfang einer flächendeckenden elektrischen Mobilität. Bei einem Gebiet in der Größe von Deutschland 72 Schnellladesiedlungen. Tesla hat derzeit 186 Supercharger in Deutschland. Ich denke, als das Netz nur 72 hatte, kam man auch schon recht gut voran.

Für die kleinste Version nehmen wir mal 1 Million € an. 6 Milliarden € für ganz Afrika.

Mit wachsendem Bedarf können einzelne Siedlungen ausgebaut und mehr Schnellladesiedlungen aufgestellt werden. Eine Siedlung mit 16 Häusern, der für energieoptimierte Siedlungen typischen Mittelstruktur und großzügig überdachter Schnellladestation hat 1,9 MW Photovoltaik. Die Akkuausstattung ist typisch 4 MWh Natriumakkus und 10 MWh Eisen-Luftakkus.

Die Dauerleistung liegt zwischen 260 kW im Regenwald und 300 kW in der Sahara. Dies wird im sonnigen Albalessa Algerien durch den Unterschied von Sommer und Winter bestimmt. Das Wetter in Mbarassa Ruanda wird hingegen durch unterschiedlich dichte Wolken bestimmt. Sonnenschein von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang konnte von 2005 bis Ende 2020 nicht beobachtet werden. Wenn ich mir die Verteilung der täglichen Photovoltaikerträge ansehe, merke ich, Salzburg ist im Vergleich zu Mbarasa eine sehr sonnige Stadt und was der Begriff Regenwald bedeutet.

260 kW mal 24 Stunden sind 6,24 MWh. Bisschen Eigenbedarf hat die Siedlung und die Gastronomie der Schnellladestation auch. Aber 6 MWh reichen aus, um 80 PKW mit 45 kWh und 8 große LKW mit 300 kWh zu laden. Bei 20 Cent pro kWh 1.200 € Umsatz.

  Power to Methanol


Power to Methanol Anlagen werden ab 10 MW angeboten. Der Regelbereich ist 1 bis 10 MW. Als Rohmaterial wird Wasserstoff und CO2 benötigt. Wasser mit dem Molekülgewicht 18 liefert 2 Wasserstoffatome, Methanol mit dem Molekülgewicht 32 benötigt 4 Wasserstoffatome. CO2 mit dem Molekülgewicht 44 liefert ein Kohlenstoffatom, Methanol mit dem Molekülgewicht 32 benötigt eines. Sofern zum Verhältnis Rohmaterial zu Methanol.

Eine Schnellladesiedlung, welche 20.000 Autos pro Jahr aufladet, wird typisch unter 1.000 Liter Methanol für den Generator benötigen. Bevor es mehr wird, sollte die Schnellladesiedlung vergrößert werden. Daher ist Methanol eher ein Exportprodukt, als Rohstoff für Flugzeugtreibstoff und für den Betrieb von Kraftwerken im Winter in Ländern weit weg vom Äquator.

  Beton für den Straßenbau


Wie viele Straßen, wie viel Beton? Machen wir mal ein Raster. Ein Quadrat mit 200 km Kantenlänge, eine Autobahn von Norden nach Süden, eine von Osten nach Westen. Vier Bundesstraßen von Norden nach Süden, 4 Bundesstraßen von Osten nach Westen. Macht für dieses 40.000 km² Quadrat 400 km Autobahn und 1.600 km Bundesstraße.

Im Newsletter vom 28. April stand, eine Siedlung mit 1000 Häusern kann ein Zementwerk mit Strom versorgen, welches damit Zement für 320.000 t Beton herstellt. Ein Meter Autobahn benötigt 13,4 t, ein Meter Bundesstraße 3,7 t. Damit sind in einem dieser 200 km Kantenlänge Quadrate 11,28 Millionen Tonnen Beton. Es gibt in Afrika auch Gegenden mit einem bestehenden guten Straßennetz, dies soll ja nur eine erste Schätzung sein. 750 solcher Quadrate ist ganz Afrika. Sind 8,46 Milliarden Tonnen Beton. Um diese Menge in 20 Jahren zu produzieren, sind 1.300 dieser Siedlungen mit Zementwerken nötig.

  Die geistigen Barrieren der „Klimaschützer“


Es ist bekannt, dass die Betonproduktion 8% der weltweiten CO2-Emissionen ausmachen. Die Hälfte kommt von der Verbrennung, die andere Hälfte kommt von der chemischen Reaktion. Mit einer rein elektrischen Produktion mit Solarstrom hat man eine Hälfte schon weg. Bei der Methode bekommt man CO2 sortenrein. Beim Verbrennen hat man eine Mischung aus CO2 und Stickstoff. Dieses CO2 kann dann als Rohstoff für Power to Methanol verwendet werden oder um Obst und Gemüse in sehr trockenen Gegenden zu produzieren, wo man den Pflanzen im Glashaus CO2 direkt zuführt, um einen hohen Wasserverbrauch zu vermeiden.

Wieso wurde nicht an rein elektrischer Zementproduktion intensiv geforscht? Wieso bekommt man Meldungen über absurde Bilanzfälschertricks, wie wertvollen Kohlenstoff in Beton mischen, um eine positive Klimabilanz vorzutäuschen? Weil die „Sparen Einschränken Verzichten“ Ideologie geistige Barrieren aufgebaut hat.

Diese geistigen Barrieren führen zu beträchtlichen gesellschaftlichen Konflikten. Die Botschaft „In Armut leben oder nach Europa flüchten“ ist dabei der größte Konflikt. Genau betrachtet ist es eine zutiefst menschenverachtende Ideologie. Viele dieser Flüchtlinge wären in ihrer Heimat wertvolle Mitglieder der Gesellschaft, die ihren Teil zum wirtschaftlichen Aufbau leisten könnten.

Wir schädigen diese Länder, so wie wir diese Länder einst als Kolonialherren geschädigt haben.

  Die Netto-Null Emission Mentalität


Netto-Null Emission bedeutet eine Reduzierung der Treibhausgasemissionen auf eine Menge, welche die Natur absorbieren kann. Für Reiche bedeutet dies: Armut erhalten, Armut verursachen, damit für die Reichen genügend an Emissionsrechten übrig bleibt.

  Die Planetensanierung Mentalität


Planetensanierung zurück zu 350 ppm CO2 bedeutet etwa 47.000 TWh Strom, um 1 ppm CO2 aus der Atmosphäre zu filtern und zu Kohlenstoff und Sauerstoff zu recyceln. Wer kann sich das leisten? Nur eine reiche Menschheit, 10 Milliarden Menschen in Wohlstand schaffen das.

  Im Zweifel alle Seiten genau überprüfen


Es ist eine Entscheidung zwischen 3 Richtungen:
  • Ewiggestrige Fossile. Glauben an das ewige Öl und dass der Mensch niemals nicht einen Einfluss aufs Klima haben kann.
  • Netto-Null Emission und alles wird wieder gut. Sparen Einschränken Verzichten als wichtigstes Mittel zur Zielerreichung.
  • Planetensanierung zurück zu 350 ppm CO2. Weltweiter Wohlstand als Notwendigkeit, um das Ziel zu erreichen.
Im Zweifel alle Argumente aller Parteien überprüfen. Was wäre, wenn sich diese Richtung durchsetzt und ihre Vorstellungen verwirklichen kann?

  GEMINI next Generation AG wird den Gegenbeweis antreten


Es geht nicht darum, ob die Aktien in 20 Jahren 10-mal oder 100-mal mehr wert sind oder nur noch wenige Cent wert sind. Es geht um unser aller Zukunft. Wird es zum großen Show-down zwischen dem Öko-Faschismus und den ewig gestrigen Fossilen kommen oder gelingt es, die tiefe Spaltung der Gesellschaft zu überwinden, Anhänger beider Seiten für ein großartiges neues Ziel zu begeistern?

Weltweiter Wohlstand und Planetensanierung statt Sparen Einschränken Verzichten und Klimakatastrophe oder Peak-Öl und etwas mehr Klimakatastrophe. Beide Seiten müssen davon überzeugt werden, keine auch nur annähernd brauchbare Lösung zu haben.

Der einen Seite muss gezeigt werden, dass Netto-Null Emission ein gänzlich unzureichendes Ziel ist, stattdessen Planetensanierung zurück zu 350 ppm CO2 das Ziel sein muss. Der anderen Seite muss gezeigt werden, dass Solarstrom einen höheren Lebensstandard als fossile Energie ermöglicht.

Es geht ums Überleben! Die gesellschaftliche Situation 2024 im Vergleich zu 2004. Das auf 2044 extrapoliert, ergibt eine Horrorwelt! Wenn wir Erfolg haben und ihre Aktien 100-mal mehr wert sein wird, ist dies nur eine Zugabe zu all den anderen erreichten.

Ein neuer Aktionär meinte „Ich mit meiner sehr bescheidenen Investition“, aber 4.000 mal 1.000 € sind auch 4 Millionen für alle Investitionen bis zur Eröffnung der Siedlung in Unken als Startpunkt für weltweite Expansion.

Es gibt ein Belohnungsprogramm für das Weiterempfehlen der Aktie. Zwei der neuen Aktionäre sind es durch dieses Belohnungsprogramm geworden.

Hier die Details.
          Infrastruktur und niedrige Transportkosten für Afrika: Die Transportkosten sind in Afrika wesentlich höher als in Europa. Zum Beispiel ein Container von China nach Mosambik US$ 2.000 und dann 500 km weiter zum Ziel US$ 5.000. https://2024.pege.org/05-19/german.htm